MITSUBISHI ELECTRIC Changes for the Better
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Der FR-F800-E bietet standardmäßig eine 100-Mbit-Ethernet-TCP/IP-Basic Anbindung. Zusätzlich zu den bestehenden Netzwerkoptionen bietet der FR-F800-E erweiterte Möglichkeiten zur Fernüberwachung und Parametrierung sowie eine einfache Integration in bereits bestehende Netzwerkumgebungen.

Einfache Integration in bestehende Netzwerkumgebungen

FR-F800‑E mit integriertem Ethernet

Der FR-F800-E verfügt neben den angebotenen Netzwerkoptionen standardmäßig über eine 100-Mbit-Ethernet-TCP/IP- und eine BACnet/IP-Anbindung. Damit bietet der Frequenzumrichter Maschinenbauern und Systemintegratoren erweiterte Möglichkeiten zur Fernüberwachung und Parametrierung sowie eine einfache Integration in bereits bestehende Netzwerkumgebungen.

Eigenschaften und Anwendernutzen

Reduzierte Kosten

Da keine Zusatzmodule benötigt werden, reduziert die standardmäßige Ethernet-Konnektivität die Kosten für den Anschluss des Frequenzumrichters an ein Ethernet-Netzwerk. Die Verbindung unterstützt sowohl CC-Link IEF Basic als auch Modbus/TCP.

CC-Link IEF Basic

  • Unterstützt zyklische Kommunikation zur Reduzierung des Programmieraufwandes
  • Kostengünstige Vernetzung über Ethernet
  • Befindet sich im allgemeinen TCP/IP-Stack für gemischte Kommunikation
  • Ermöglicht die Verbindung von allgemeinen Geräten über TCP/IP im selben Netzwerk
  • Einfache Fehlersuche durch Diagnosefunktionen

Modbus/TCP

  • Unterstützt das Modbus/TCP-Industrial-Ethernet-Protokoll

Optimale Unterstützung von Industrie 4.0

Der integrierte Ethernet Anschluss erlaubt dem Nutzer unter Verwendung von Standard Protokollen wie CC-Link IE Field Basic (CCLIEFB) / SLMP / Modbus/TCP sowie BACnet/IP das Betreiben und Monitoren von Systemdaten, sowie die Anpassung von Einstellungen.

  • Keine spezielle Software erforderlich
  • Höhere Sicherheit durch IP Bereichsfilter
  • Direkter Anschluss zur Steuerung von SCADA-Systemen
  • Ferndiagnose und Fehlerbehebung
  • Erweiterte Wartungshilfen

Einfacher Zugriff auf alle Antriebe über eine zentrale Stelle

Mit Hilfe von Mitsubishi Electric FR-Configurator2 Software können Nutzer die Antriebe im Netzwerk identifizieren und eine Verbindung erstellen, um den Antrieb zu monitoren und volle Kontrolle über die Parametereinstellungen zu haben.

  • Direkte Verbindung zum TCP/IP-Netzwerk über Kabel oder WiFi
  • System-Scan zur Identifizierung von FR-F800-E-Antrieben im Netzwerk
  • Vollständiger Zugriff auf den Antrieb zur Parametrierung und Überwachung
  • Hoch- und Herunterladen von Programmen der SPS-Funktion
  • Hoch- und Herunterladen von Parametersätzen

Einfache Verdrahtung und Datenverarbeitung

Die Möglichkeit, das Netzwerk auf das industrielle Ethernet zu standardisieren, vereinfacht die Verdrahtung, und die gleiche Systeminfrastruktur kann für unterschiedliche Ethernet-basierte Protokolle verwendet werden. Das ist äußerst kostengünstig und ermöglicht eine einfache Erweiterung der Maschinen.

Flexibler Zugriff

Neben der direkten Verbindung über Ethernet kann ein PC auch über die USB-Schnittstelle einer SPS von Mitsubishi Electric angeschlossen werden. Das bedeutet, dass die Ingenieure, die den Antrieb einstellen, und das Wartungspersonal in einer komfortablen und vertrauten Umgebung arbeiten können.

Vorausschauende Wartung mit FAG SmartCheck

Der FR-F800-E bietet eine Reihe von Funktionen und Möglichkeiten, die helfen, Ausfallzeiten zu reduzieren und eine vorausschauende Wartung durchzuführen.

Direkter Anschluss an einen FAG SmartCheck-Vibrationssensor

Mit einem FAG SmartCheck, der über Ethernet angeschlossen ist, liefert der FR-F800-E Drehzahlinformationen an den Sensor, um Drehzahldaten mit den Vibrationsdaten zu kombinieren und so ein genaues Bild vom Zustand der Maschine zu erhalten.

Verbindung zweier Welten

Ist eine Optionskarte zum Verbinden des Antriebs mit einem spezifischen industriellen Netzwerk wie CC-Link oder Profibus installiert, ermöglicht die integrierte Ethernet-Schnittstelle, dass der FR-F800-E gleichzeitig an ein anderes Gerät wie einen PC für die Qualitätskontrollfunktionen angeschlossen wird. Beide Netzwerke können parallel betrieben werden.